Abgeschlossene Projekte
Hier finden Sie unsere bereits abgeschlossenen Projekte
We Talk About Science
Wie nehmen Schülerinnen und Schüler Wissenschaftskommunikation wahr und wie kann diese zielgruppenrelevanter gestaltet werden? Das Projekt „We talk about science“ der Chemiedidaktik der Universität Graz in Kooperation mit der Didaktik der Naturwissenschaften an der KPH Wien/Krems ist diesen Fragen nachgegangen.
Lernende haben hierzu die konsumierende Rolle verlassen und selbst Themenstellungen wissenschaftskommunikativ aufbereitet.
Publikationen im Projekt
Majcen, A., & Spitzer, P. (2025). What do students look for? Insights into their quality criteria for science communication on social media. International Journal of Science Education, Part B, 1–17. https://doi.org/10.1080/21548455.2025.2551292
Majcen, A., & Spitzer, P. (2025). Factors influencing exposure to and consumption of scientific content on social media: Insights from a collaborative world café discussion with school students. Chemistry Teacher International, 7(4), 797–808. https://doi.org/10.1515/cti-2025-0057
Majcen, A., & Spitzer, P. (2024). Scrolling through science: Exploring secondary school students’ consumption of science communication on social media. ARPHA Proceedings 6: Change – The transformative power of citizen science, 147–151. https://doi.org/10.3897/ap.e126578
Spitzer, P. (2024). Students as citizen scientists on social media: How do learners evaluate science communication on TikTok, Instagram and YouTube? ARPHA Proceedings, 6, 129–134. https://doi.org/10.3897/ap.e126587
Life is Science in a World Turned Upside Down
European Reserachers Nights 2024 und 2025
Mit dem Projekt "Life is Science" richten wir gemeinsam mit dem Austrian Center of Industrial Biotechnology (acib), der FH St. Pölten sowie dem Wissenschafttskommunikator Bernhard Weingartner die European Researchers' Nights in den Jahren 2024 und 2025 aus. Diese Initiative bietet eine Plattform, um Wissenschaft und Forschung auf kreative und interaktive Weise der Öffentlichkeit näherzubringen. Besucher haben die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen und Workshops teilzunehmen, die eine breite Palette von wissenschaftlichen Themen abdecken, darunter Umweltforschung, Gesundheit, Technologie und Kommunikation. Das Ziel ist es, das Interesse an Wissenschaft zu fördern und den Austausch zwischen Forschern und der Gesellschaft zu stärken.
2024 fand die European Researchers Night auf dem Campus der Universität Graz statt.
2025 fand die European Researchers Night im CoSa, Dom im Berg und im Rathaus der Stadt Graz statt.
GlacierXperience
Gletscher sind faszinierend und entscheidend für unser Klima, entziehen sich aber der Wahrnehmung vieler Menschen. Viele haben keinen direkten Zugang zu Gletschern, da sie nur in wenigen Regionen vorhanden und in noch weniger Regionen touristisch zugänglich sind und erfahren werden können.
Mit unserem ERASMUS-Projekt möchten wir dennoch eine Gletschererfahrung ermöglichen und Jugendlichen die Bedeutung dieser auch anhand chemischer, physikalischer und geologischer Experimente näherbringen. Ziel des Projekts ist es, die verschiedenen Gletscher digital in den Klassenraum zu holen und so mehr Lernenden die Welt der Gletscher und die damit einhergehenden naturwissenschaftlichen Phänomene sichtbar zu machen.
Publikationen im Projekt:
Spitzer, P., Höper, J., Gröger, M., & Heck, V. (2026). Glaciers as Classrooms: Designing an Outdoor Lab as a Learning Space on Ice. Journal of Science Communication, 25(2). https://doi.org/10.22323/165620251230125923
Spitzer, P. (2025). Transforming Carbon Dioxide into Rocks!? Experiments for Understanding Carbon Dioxide Removal through Chemical Weathering. Journal of Chemical Education, 102(7), 3065–3070. https://doi.org/10.1021/acs.jchemed.4c01276
Gröger, M., Spitzer, P., Heck, V., & Höper, J. (2025). „GlacierXperience“—An Innovative Approach to Learning About Glaciers and Sensiting Pupils to Sustainable Action. 1088–1091. https://doi.org/10.21125/edulearn.2025.0354
Spitzer, P., Reichmann, E., & Tassoti, S. (2024). Acid Mine Drainage: Was schmelzender Permafrost mit Schwermetallen in Bergseen zu tun hat. CHEMKON, 31(8), 311–314. https://doi.org/10.1002/ckon.202400027
Dem Mikroplastik auf der Spur
Entwicklung geeigneter Nachweismethoden für den Chemieunterricht
Wie oft kommt man täglich mit Plastik in Berührung? Entwicklung und Einsatz polymerer Kunststoffe, gemeinhin oft einfach als ‚Plastik‘ bezeichnet, zählen zu den größten Errungenschaften des vergangenen Jahrhunderts. Der billige und vielseitige Werkstoff ist heute überall zu finden – auch in der Umwelt, und dort besonders in der Form von Mikroplastik. Das sind kleine Plastikpartikel, die nur zum Teil mit freiem Auge sichtbar sind und überall auf der Welt nachgewiesen wurden, z.B. im Meer, auf Bienen oder auch im Menschen. Über gesundheitliche Auswirkungen auf uns Menschen wissen wir aber bisher trotzdem wenig.
Für einen nachhaltigen Chemieunterricht entwickeln wir deswegen kostengünstige Methoden, um Mikroplastik mit Schüler:innen nachweisen und sichtbar machen zu können. Gleichzeitig regt diese Auseinandersetzung zur Diskussion der genannten Probleme an und erhöht so die Aufmerksamkeit für ein höchstrelevantes Thema der nachhaltigen Entwicklung.
Publikationen im Projekt
Majcen, A., Tassoti, S., & Spitzer, P. (2023). Lighting Up for Learning─Fluorescence Analysis of Microplastic Particles by Secondary School Students Using Nile Red. Journal of Chemical Education, 100(10), 4007–4012. https://doi.org/10.1021/acs.jchemed.3c00370
Majcen, A., Gohla, J., Steinhoff, A. S., Meißner, L., Tassoti, S., & Spitzer, P. (2024). Fractionating microplastics by density gradient centrifugation: A novel approach using LuerLock syringes in a low-cost density gradient maker. Chemistry Teacher International, 6(3). https://doi.org/10.1515/cti-2023-0079